Schüler-Kurzfilm-Wettbewerb geht in die 2. Runde

Nach der Preisverleihung für die ersten Videoeinsendungen geht der Kurzfilmwettbewerb in die 2. Runde.

Wir fragen Schüler und Studierende, wie sie sich Bildung im digitalen Zeitalter vorstellen.

Informationen und Einsendeformular:
http://osb-alliance.de/videowettbewerb/

 

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Workshop-Doku: Bildungscloud 10.11.2015

Am 9.+10. November 2015 trafen sich Lehrende, Schüler und weitere Bildungsexperten in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. zu 3 Workshops:

Workshop 1 “Bildungscloud” diskutierte über IT-Vernetzungsmöglichkeiten, Standardisierungen und Schnittstellen.

Dokumentation folgt, by Tina Buhr, Frank Thomschke

Workshop-Doku: Didaktik in der Cloud mit open-source unterstützen 10.11.2015

Am 9.+10. November 2015 trafen sich Lehrende, Schüler und weitere Bildungsexperten in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. zu 3 Workshops:

Workshop 2 „Didaktik in der Cloud“ entwickte Konzepte für open-source Technologien, die das Teilen von Contents und didaktischen Erfahrungen in einer Bildungscloud unterstützen werden. Durch Förderung der Robert Bosch Stiftung und der edu-sharing-NETWORK-Mitglieder können wir in 2016 eine erste Lösung umsetzen.
Für Weiterführendes suchen wir Sponsoren und Partner und freuen uns über Kooperationsangebote von open-source Entwicklern: zobel@edu-sharing.net

Workshop-Ergebnisse

Hier geht es zu den Folien vom Impulsvortrag mit einer visuellen Kurzfassung der Workshop-Ergebnisse auf Slideshare.

Wir fragten die Teilnehmer:

Wann teilen Lehrende ihre Inhalte & didaktischen Vorlagen?

Lehrende teilen eher, wenn

  • keine juristischen Probleme zu befürchten sind
  • kein Zusatzaufwand entsteht oder die Onlinearbeitsumgebung sogar Aufwände einspart
  • genutzte Materialien modular und anpassbar sind
  • man nicht nur gibt, sondern auch Gutes zurückbekommt
  • kein unschönes Feedback zu erwarten ist und Toleranz für Fehler besteht
  • man im 1. Schritt mit bekannten Kolleginnen teilen und rundschleifen kann, bevor man es unter freier Lizenz veröffentlicht
  • man Hilfe von einer Redaktion erhält (z.B. Qualitäts- und Nutzungsrechte-Check)
  • die Arbeitsumgebung komfortabel und leicht bedienbar ist
  • transparent ist, wie oft und in welchen Kontexten die eigenen Materialien verwendet werden
  • man Ideen und Feedback mit anderen Nutzern austauschen kann
  • das Teilen die eigene Reputation und Karriere fördert

Welche Tools helfen beim Teilen?

Aufbauend auf vorhandenen edu-sharing-Werkzeugen, die beispielsweise in der NRW-Schulcloud LOGINEO, der Luxemburger Schulcloud oder der OER-Lösung von Berlin verfügbar sind:

  • für Bildung optimierter Cloud-Speicher
  • integriert mit Lernplattformen u.a. Werkzeugen
  • Such- und Stöbernfunktion, die über alle Ablagen und Contentquellen sucht
  • Abspielsservices für Inhalte und Tools

wurden Anforderungen für Weiterentwicklungen definiert:

  • bisherige Funktionen in einer Seitenleiste in alle LMS und Editoren einbettbar gestalten
  • Suchfunktion ergänzen: Stöbern nach Lehrplan- u.a. Strukturen ermöglichen (z.B. als Service der Landesbildungsserver)
  • Vorschlagsfunktion auf Basis des aktuellen Kontext der Nutzerin (Editiert die Lehrende bspw. gerade ihren Mathematikkurs in ihrer Moodle-Plattform, werden passende Lern- und Medieninhalte vorgeschlagen).
  • Einbettung der Cloud-Speicher-Ablage in die Seitenleiste, um auf eigene Inhalte schnell zugreifen zu können
  • Anzeige und Bearbeitung von Feedback, Tags und Metadaten – für genutzte Medien und für den eigenen aktuellen Inhalt im Editor
  • Nutzungsrechte- und Lizenzierungs-Hilfe (sowohl automatisch als auch über einen Service bspw. der pädagogischen Landesinstitute)
  • Medienproduktions- u.a. Services

Wie geht es weiter?
Machen Sie mit!

Derzeit vernetzen wir Partner, die an ähnlichen und ergänzenden Ideen und Werkzeugen arbeiten. Als edu-sharing-NETWORK bündeln wir open-source-Ressourcen und Anwenderinteressen, damit entstehende Softwaretools später zusammenpassen und unnötige Doppelaufwände vermieden werden.

Ein 2. Konzeptworkshop soll im Rahmen der OERde16 folgen.

Anschließend beginnt die Implementierung in Hackathons und überführen anschließend die Lösungen in qualitätssichernden open-source-Prozessen des NETWORK.

Wer kann sich wie beteiligen?

  • Entwickler von Tools und Services können sich an Konzeption und Implementierung der Seitenleiste beteiligen.
    • Gesucht sind insbesondere Hersteller von LMS, Editoren und Lern- / Arbeitstools, welche die Integration.
    • Gesucht sind Anbieter von Services, z.B. Erstellung von Lehrplänen in den Ländern, redaktionelle Teams, Content-Quellen.
  • Und natürlich freuen wir uns, wenn sich Sponsoren und Anwender mit open-source Entwicklungsbudgets beteiligen oder für die Vernetzungsarbeit des edu-sharing.net e.V. spenden.

Links und Quellen

Quellennachweis zum Bild: "Technology Use" by Denise Krebs, Lizenz CC-BY-2.0

Experten-Tagung: Bildung im Digitalen Zeitalter (Frankfurt, 9.+10.11.2015)

Am 9.+10. November 2015 trafen sich Bildungsexperten in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. zum Workshop „Bildung im digitalen Zeitalter – Innovation von Didaktik und IT in der Bildung (#Bildung2020)“.

Mit diesem Workshop wurde die Initiative #Bildung2020 gegründet. Diese lud Teilnehmer und weitere Interessierte ein, Bildungsinnovationen mitzudenken und mitzugestalten.

Hier finden Sie die Workshop-Dokumentation:

  • Keynote: „Digitalisierung der Bildung: Wie kann sie gelingen?“ – Ekkehard Thümler CSI, Universität Heidelberg (Folien-Download)
  • Workshop 1 “Bildungscloud” diskutierte über IT-Vernetzungsmöglichkeiten, Standardisierungen und Schnittstellen. (zur Doku)
  • Workshop 2 „Didaktik in der Cloud“ plante open-source eine open-source-Lösung, die das Sammeln und Teilen von Contents und didaktischer Vorlagen unterstützen wird. (zur Doku)
  • Workshop 3 „Digitale Bibliotheken“ plante die Vernetzung zwischen digitalen Bibliotheken und den Lern- und Arbeitsumgebungen in Schule und Hochschule. (zur Doku)

Impressionen vom Workshop:

Archiv: Bildungscloud – Einladung Workshop 1

Termin: 9.+10. November 2015 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. Hier geht es zur Anmeldung.

Digital Natives suchen sich im Internet das passende Werkzeug für die jeweilige Aufgabe. Dropbox für Filesharing, Flickr/Picasa für Fotosammlungen, Prezi zum Präsentieren, …  Auch im Bildungsbereich werden künftig geschützte Cloud-Infrastrukturen Tools, Contents und Vorlagen komfortabler anbieten als dies heute mit klassischen Lernplattformen denkbar ist. Auf Basis welcher Standards und Technologien lässt sich eine Bildungs-Cloud aufbauen? Wie können auch kleine Anbieter ihre Werkzeuge, Contents und Services einbringen?

Diesen Fragen stellen sich die Teilnehmer von Workshop 1 – Bildungscloud.

Moderatoren und Teilnehmer kommen aus

  • der Open Source Business ALLIANCE
  • dem edu-sharing NETWORK
  • der Logineo NRW Schulcloud
  • dem Bündnis für Bildung
  • der Universität Hamburg / hamburg open online university
  • der FernUniversität in Hagen

Ideen, Informationen und Dokumente zur Workshopvorbereitung:

Hier finden Sie später auch die Workshopergebnisse.

Moderatoren: Tina Buhr und Frank Thomschke

Archiv: Digitale Bibliothek, oder wie vernetzten wir Content und Nutzer – Einladung Workshop 3

Termin: 9.+10. November 2015 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt a.M. Hier geht es zur Anmeldung.

Zahlreiche bestehende Sammlungen von Contents gelangen bisher nur ungenügend in die Bildungspraxis. Nicht alle können von den Bildungsservern der Länder oder den Bibliotheken der Hochschulen erschlossen werden. Zudem wird die Weiterbearbeitung der Contents durch Nutzer kaum unterstützt. Dies möchten wir, die Teilnehmer von Workshop 3 „Digitale Bibliothek“, ändern:

Ist-Stand und Herausforderungen

  • Es gibt zahlreiche Contentquellen für Bildung. Viele sind nicht bekannt und gelangen nur ungenügend in die Wahrnehmung von Lehrenden und Lernenden.
  • Beispielsweise sammelt die Deutsche Digitale Bibliothek Medien aus Museen und vielen anderen Quellen. Sie bietet über 18 Mio Objekte. Natürlich ist nur eine Teilmenge für unsere Bildungsakteure geeignet – aber wie gelangen diese zum Nutzer und möglichst komfortabel in dessen Autorentool oder Lernplattform?
  • Parallel gibt es zahlreiche weitere Contentquellen: unser Bildungsserver-Netzwerk, Wikimedia, Youtube, das neue OER Repositorium in Berlin. Bisher müssen Lehrende leider sehr viele Angebote durchsuchen, um das Passende zu finden.
  • Außerdem müssen sie runterladen, einbinden, korrekt attributieren, das eigene Werk wieder hochladen, … usw. – viel zu aufwendig für den Bildungsalltag…

Visionen für eine moderne Bildung 2020:

  • Contents aller sinnvoller Quellen werden dezentral von geeigneten Akteuren erschlossen.
    Diese sorgen ihrerseits für Erst-Qualitätssicherung aus Sicht der Sammlungseigentümer (Metadaten, korrekte Lizenzen).
  • Mehr offene Lizenzen und umfängliche Nutzungsmöglichkeiten.
    Sammelnde Stellen sollten für CC-Lizenzen werben und es ermöglichen, dass die Medien von Lehrenden weiterbearbeitet oder zumindest in anderen Materialien eingebunden (mix-up) werden können.
  • Erschlossene Medien gelangen in ein freies, von niemanden dominierten Netzwerk.
    Hier können sich alle Mediendistributionen bedienen, welche die Bildungsorganisationen mit ihrerseits qualitätsgesicherten Medien versorgen. Aber Bildungseinrichtungen und Individuen können sich auch direkt im Netzwerk bedienen.
  • Die Nutzung der Medien sollte komfortabler werden und innerhalb der natürlichen Autoren- und Lehrumgebungen möglich sein.
    Beispielsweise sollten Mediensuchen direkt im Autorenwerkzeug oder der Lernplattform eingebunden werden. Die so aufgefundenen Medien sollten komfortabel in Lernmaterialien / Kursseiten einbindbar sein. Dabei sollten den Lehrenden unnötige Aufwände abgenommen werden, wenn dies automatisch durch IT-Systeme lösbar ist (z.B. die korrekte Attributierung).
  • Die Verwendung von Medien sollte dezentral und zentral auswertbar sein – natürlich angemessen und datengeschützt.
    Auswertbar meint die Erfassung und Weiterleitung von Informationen, z.B.

    • Zählung der Verwendung
    • Erfassung des Verwendungs-Kontextes (verwendet in 5 Mathe-Kursen)
    • Feedback (Kommentare, Bewertungen)

Dadurch können alle beteiligten Feedback erhalten, bspw. Autoren / Urheber zu ihrer Arbeit und alle sammelnden und weiterdistributierenden Stellen.

  • Außerdem sollte ein vernetztes Feedback-System geschaffen werden, welches gewünschte, nicht auffindbare Medien kommuniziert. Wird beispielsweise ein Bild zu einem bestimmten Thema gebraucht, kann dies im Netzwerk gemeldet werden und die sammelnden Stellen können reagieren.

Mögliche operationale Ziele für Projekte in 2016+

  • erarbeiten wir im Workshop – denkbar z.B.
    • Metadatengenerierung
    • Repositorienvernetzung
    • Einbindung von Contents in Lernplattformen und Autorenwerkzeuge
    • Verwendungsdatengenerierung
  • Und wir sprechen darüber, wie wir dies in Projekten umsetzen.

In Workshop 3 arbeiten Experten aus:

  • den Bildungsservern
  • dem neuen OER-Repositorium von Berlin-Brandenburg und
  • IT-Spezialisten für Metadaten, Autorentools und Metadatengenerierung
  • der Gastgeber, die Deutsche Digitale Bibliothek
  • und gern auch Sie, melden Sie sich an: www.bildung2020.net

Stephan Bartholmei und Annett Zobel

Kurzfilmwettbewerb für Schüler und Studierende „Wie sieht Schule/Hochschule im Jahr 2020 aus?“

Bild:

Die Open Source Business Alliance lud Schüler und Studenten ein, sich am bundesweiten Videowettbewerb der initiative Bildung 2020 zu beteiligen. Das Motto: „Wie sieht die Schule im Jahr 2020 aus?“. Nach der Preisverleihung am 9. November 2015 startet die nächste  Wettbewerbsrunde: http://www.osb-alliance.de/videowettbewerb

Schüler und Studenten sind aufgefordert ihre Ideen für das lernen im digitalen Zeitalter auf Video festzuhalten und für den Wettbewerb einzureichen. Die Schülervideos wurden von einer unabhängigen Jury der OSB gesichtet und bewertet.

Die Initiative Bildung 2020 ist ein Konsortium aus der

  • Open Source Business Alliance,
  • dem edu-sharing NETWORK und
  • der Deutschen Digitalen Bibliothek.
Bildreferenz: "What do you want to CREATE Tody" by Wesley Fryer , CC-BY